Hannover-CeBIT,
16.03.2007
„EU grand
prize” für
IKT geht an Unternehmen in Großbritannien,
Schweden und Österreich
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Eine
Kommunikationslösung, die es Unternehmen
ermöglicht, jederzeit und überall
Zugriff auf Festnetztelefondienste zu
haben, ein automatischer Scanner, der
Bücher in Minuten digitalisiert
und ein Software-Übertragungssystem,
durch das es möglich ist, auf eine
Umprogrammierung zu verzichten - das
sind die Hauptgewinner des Europäischen
Informations- und Kommunikationstechnologiepreises
2007. |
Diese
mit je 200.000 € dotierten drei Hauptpreise
gehen an eine britische, eine schwedische und
eine österreichische Firma. Siebzehn weitere
Preise von je 5.000 € wurden für
bahnbrechende Technologieentwicklungen aus
fünf weiteren Ländern vergeben. Die
20 Preisträger wurden von der Europäischen
Kommission aus der diesjährigen Rekordzahl
von 450 Bewerbern aus 30 Ländern ausgewählt.
"Die Informations- und
Kommunikationstechnologie eröffnet uns eine
Welt neuer Möglichkeiten - neue Formen des
Arbeitens und neue Lebensformen tun sich auf," meinte
die für die Informationsgesellschaft und
Medien zuständige EU-Kommissarin
Viviane Reding bei der Preisverleihung in Hannover. "Innovationen
wie diese sind entscheidend, wenn Europa auf
der globalen Bühne weiterhin vorne stehen
will. Mit diesen Preisen wird die ungebrochene
Kapazität der europäischen Industrie
ausgezeichnet, modernste IKT-Produkte zu entwickeln
und auf den Markt zu bringen."
Erstmals fand die Verleihung
der IKT-Preise auf der CeBIT in Hannover statt,
der größten IKT-Messe der Welt. Die
drei gleichrangigen Hauptgewinner, die jeder
ein Preisgeld in Höhe von 200 000 € erhalten,
sind:
Telepo's Business Communication Solution:
Damit werden die Nachrichtendienste für Stimme und Text für die außer
Haus tätigen Mitarbeiter durch die Integration von mobilen und Festnetzkommunikationsverbindungen
erweitert. Telepo mit Sitz in Stockholm/Schweden hat auch Büros in Finnland
und Australien.
Transitive Corporation's QuickTransit:
Damit ist Software-Übertragung ohne Änderung des Quellcodes oder
binären Codes möglich. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen
Transitive hat seinen Geschäftssitz in Los Gatos, Kalifornien, und ein
Forschungs- und Entwicklungsteam im britischen Manchester.
Treventus Mechatronics'
ScanRobot™:
Diese Entwicklung dient der Senkung der Kosten
und der Erhöhung der Geschwindigkeit
für die Schaffung einer digitalen Bibliothek durch automatisches, verzerrungsfreies
Scannen von Büchern. Treventus, 2006 gegründet, ist ein Spin-Off
der Technischen Universität Wien; es hat seinen Sitz in Österreich.
Hintergrund:
Der Europäische IKT-Preis, der EU "grand
prize" für
Innovation bei den Informations- und Kommunikationstechnologien,
wird aus Mitteln des Forschungsrahmenprogramms
der Europäischen Gemeinschaft finanziert.
Er wird seit 1995 jedes Jahr von der Europäischen
Kommission gemeinsam mit dem Europäischen
Rat für Angewandte
Wissenschaft und Technik (Euro-CASE) vergeben.
Die Vorauswahl treffen unabhängige Fachleute,
die der Kommission eine Empfehlung für die
Gewinner und Hauptgewinner vorlegen. Den Vorsitz
der Jury führte in diesem Jahr Professor
Wolfgang Wahlster aus Deutschland.
Die 20 Gewinner des Europäischen IKT-Preises
2007 sortiert nach Herkunftsland:
Deutschland: 7
Frankreich: 4
Österreich: 3
Schweden: 2
Finnland: 1
Israel: 1
Norwegen: 1
Vereinigtes Königreich: 1
Für nähere Details
zu den 20 Finalisten: www.ict-prize.org
The
European Information and Communication Technologies
Prize is organised by Euro-CASE* with the support
and sponsorship of the European Commission.
More information:
Euro-CASE, Tel: +33 1 53 59 53 40, mail@ict-prize.org
*Euro-CASE is a European non-profit organisation
of national academies of Engineering, Technologies
and Applied Sciences from 20 European countries.
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